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lapislazuli

Lapislazuli

blauer Stein, der seit dem Altertum für Verzierungen verwendet wird

Er besteht im Wesentlichen aus dem blauen Mineral Lasurit und enthält daneben kleine Mengen Calcit, Pyroxen und andere Silicate. Kleine Pyritpartikel, die auf charakteristische Weise in dem blauen Stein verteilt sind, wirken wie Goldsprenkel.
Lasurit ist im Wesentlichen ein Natriumaluminiumsulfosilicat mit der chemischen Formel NaAlSiO4N2S. Er variiert in der Farbe von tiefazurblau bis grünlichblau, ist lichtdurchlässig und besitzt einen glasartigen Glanz.

Lapislazuli wird schon seit dem Altertum für Mosaike, Schnitzarbeiten, Vasen und andere Produkte verwendet. Als geschliffener Cabochon dient Lapislazuli als Schmuckstein. Früher wurde Lapislazuli zermahlen und für das Pigment Ultramarinblau genutzt, das aber inzwischen durch künstliches Ultramarinblau ersetzt wurde. Eine Imitation des Lapislazuli erhält man durch Färbung zerbrochenen Quarzes. Das Mineral Jaspis wird – wenn es blau gefärbt wird – Deutscher Lapis oder Blauer Onyx genannt.

König Aguar hat in Orr mit einem Fall von gestohlenem Lapislazuli zu tun, den der stumme Junge William entwendet hat, um mit durch seine wundervollen Bilder zu zeigen, dass er es wert ist, ein Mönch zu werden.

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lapislazuli.txt · Zuletzt geändert: 02.02.2019 01:14 (Externe Bearbeitung)